REFERENZPROJEKT STRASSEN

Umgestaltung des Grenzübergangs Köpfchen, Aachen (D) | Raeren (B)

Umgestaltung Grenzübergang Köpfchen

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Zeitraum:
Planung: 2008
Baumaßnahme: 2009, 2011

Auftraggeber:
Stadt Aachen, Gemeinde Raeren, Landesbetrieb Straßenbau NRW
http://www.aachen.de, http://www.raeren.be, http://www.strassen.nrw.de

Projekt:
Köpfchen: Eine Geschichte, zwei Staaten, zwei Grenzhäuschen, die Grenzlinie, der Westwall, einige Anwohner und eine reichhaltige Natur. Köpfchen soll ein attraktiver Aufenthaltsort werden, ein touristisches Ziel, von dem aus Rundwege zu den Sehenswürdigkeiten in der umgebenden Landschaft führen.
Neben der dringend erforderlichen gestalterischen und funktionalen Aufwertung sollte hier ein “Entrée” für beide Länder bzw. Kommunen geschaffen werden (“Stadteingang”).

Ausbaudaten:

  • 15.000 m² Deckenüberzug Fahrbahn
  • 2.300 m² Geh- und Radwegflächen in bituminöser Bauweise
  • 1.200 m² Betonsteg
  • 1.300 m Amphibienleiteinrichtung
  • Sanierung des belgischen Grenzhäuschens

Leistungen des Ingenieurbüros H. Berg & Partner GmbH:
Für die Baumaßnahme Grenzübergang Köpfchen übernahm das Ingenieurbüro H. Berg & Partner GmbH (in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Dunkel & Ko (Vorplanung) die Vermessung, die Entwurfs- und Ausführungsplanung, die Ausschreibung sowie die Bauoberleitung, die Örtliche Bauüberwachung und die SiGeKo; Für den Umbau der B57 die Ausschreibung, die Örtliche Bauüberwachung sowie die Bauoberleitung.

Ergebnis / Nutzen / Erfolg:
Die Neunutzung brauchte klare Strukturen. Kernstück des Entwurfes ist der Teppich, der eine gesicherte Fußgängerverbindung zwischen beiden Grenzhäuschen schafft und die Asphaltflächen der Vornutzung (Grenzabfertigung) erstmals in breite befestigte Straßen und Straßenrandbereiche gliedert. Es werden Bushalteflächen, Radwege und Spielflächen geschaffen. Im Bereich der Grenzlinie wird der Teppich aufgrund der Topografie zum Steg. Die Geometrie des Teppichs lässt hier eine Aufweitung entstehen, den grenzüberschreitenden  Aktionsraum.
Im Rahmen der Umgestaltung wurden auf Veranlassung durch Straßen.NRW. an der B57 auf einer Strecke von 1,5 km eine umfassende Straßensanierung und zudem umfangreiche Amphibienschutzmaßnahmen zur Habitatsverbesserung bzw. -sicherung umgesetzt.

Kosten:
Die Gesamtkosten betrugen 1,8 Mio. € brutto.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Stefan Büttgen
Tel.: +49 241 94623-36
E-Mail: s.buettgen@bueroberg.de

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