REFERENZPROJEKT ABWASSER

Retentionsbodenfilter NATO Air Base Geilenkirchen

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Zeitraum:
Planung: 10/2006 – 6/2007 (Genehmigungsplanung bis Ausschreibung)
Bau: 8/2007 – 2009
Inbetriebnahme: 6/2009 (nach einjähriger Anwuchsphase)

Auftraggeber:
BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Niederlassung Aachen
http://www.blb.nrw.de

Projekt:
Das Niederschlagswasser des NATO-Flugplatzes Geilenkirchen entspricht zu einem Großteil der Kategorie 3 des Trennerlasses und darf nur nach einer Behandlung gedrosselt in den Vorfluter eingeleitet werden. Die vormals vorhandene Rückhaltung vor der Einleitstelle entsprach nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen. Im Rahmen eines Entwässerungskonzeptes wurde der Bau eines Retentionsbodenfilters als kombinierte Behandlungs- und Rückhalteanlage gewählt.

Ausbaudaten:
Der Retentionsbodenfilter besitzt eine Filterfläche von 10.000 m2. Bei einem Einstauvolumen von 8.000 m3 und einem Drosselabfluss von 300 l/s wird eine Überlaufhäufigkeit von einmal pro Jahr erreicht. Dem Bodenfilter ist ein Regenklärbecken vorgeschaltet, das für eine Behandlungsmenge von 1.054 l/s ausgelegt ist. Über ein Verteilerbauwerk wird das Niederschlagswasser auf drei gleichgroße Einzelbecken von je ca. 3.350 m2 Filterfläche aufgeteilt.

Leistungen des Ingenieurbüros H. Berg & Partner GmbH:
Erstellung eines Bestandsplans für das Regenwassernetz, Ermittlung der befestigten abflusswirksamen Flächen und Einteilung in Kategorien gemäß Trennerlass, Aufstellung eines Entwässerungskonzeptes mit Nachweis nach BWK M3 für den Vorfluter.

Erstellung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Abstimmung mit den Fachbehörden zur Erlangung der Genehmigung unter Berücksichtigung der militärischen Interessen.

Durchführung der Ausführungsplanung und Ausschreibung aller Gewerke (Bau, sowie Maschinen- und Elektrotechnik) und Mitwirkung bei der Vergabe.

Durchführung der Bauoberleitung und der örtlichen Bauüberwachung für alle Gewerke.

Ergebnis / Nutzen / Erfolg:
Durch den Bau des Retentionsbodenfilters wurden die Forderungen der Genehmigungsbehörde zur Einleitung des auf den Flugverkehrsflächen anfallenden Niederschlagswassers termingerecht erfüllt.

Die Baumaßnahme trägt somit zur langfristigen Sicherung der Wasserqualität des Krümmelbachs, in den das behandelte Niederschlagswasser gedrosselt eingeleitet wird, bei.

Kosten:
Die Gesamtbaukosten betragen 2,7 Mio. € brutto.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Petra Heinrichs-Stalitza
Tel: +49 241 94623-15
E-Mail: p.heinrichs-stalitza@bueroberg.de

Dipl.-Ing. Guido Kuß
Tel.: +49 241 94623-18
E-Mail: g.kuss@bueroberg.de

Dipl.-Ing. Jürgen Gnädinger
Tel.: +49 241 94623-13
E-Mail: j.gnaedinger@bueroberg.de

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