© 2017

Wo finde ich was? - Gewässer

Keller blieben trocken – Hochwasserschutzmaßnahmen in Stolberg-Atsch zeigen Wirkung 

Die anhaltenden starken Regenfälle Anfang Juli haben vielerorts in der Region für starke Überschwemmungen, vollgelaufene Keller und überflutete Straßen gesorgt.
Nicht so im Inde-Abschnitt im  Gewerbepark Stolberg-Atsch. Hier blieben Keller und Wohnungen dank des neu geschaffenen Rückhalteraumes sowie der neuen großen Auenlandschaft von den Wassermassen verschont. (mehr …)


Nach gut 50 Jahren im „Betonkorsett“ wieder frei – die Inde bei Stolberg-Atsch 

Fast auf den Tag genau 3 Monate nach dem ersten Spatenstich konnte die Inde – die an dieser Stelle von den Stolbergern „Münsterbach“ genannt wird – ihr neu gestaltetes Bett am Rande des Gewerbegebietes Stolberg-Atsch wieder in Anspruch nehmen.

Die Renaturierungsmaßnahme, für die der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) verantwortlich zeichnet und die vom Ingenieurbüro H. Berg & Partner geplant und bauüberwacht wurde, diente zum einen dem Hochwasserschutz und zum anderen der naturnahen Umgestaltung des Gewässers gemäß EU-WRRL. (mehr …)


Neuer Oberflächenabdichtung der Staumauer des Kronenburger Sees 

Ingenieurbüro Berg - Sanierung der Oberflächenabdichtung Kronenburger SeeDie Stauanlage Kronenburger See wurde vor  40 Jahren als Steinschüttdamm mit Oberflächenabdichtung aus Asphaltbeton hergestellt. Neben dem primären Ziel des Hochwasserschutzes hat sich der See und seine Umgebung in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen  Freizeit- und Erholungsstandort und somit zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor hat in der strukturschwachen Nordeifel entwickelt. (mehr …)


Renaturierung der Inde und Umgestaltung der Wehre im Gewerbepark Stolberg-Atsch abgeschlossen 

Als wichtigster Zufluss der Rur, der nicht durch Talsperren reguliert ist, bestimmt die Inde entscheidend das Hochwassergeschehen an der unteren Rur und beeinflusst dadurch auch die Maas. Nachdem im vergangenen Jahrhundert viele Flüsse und Bäche begradigt und in ein Betonkorsett gezwungen wurden, hat man seit einiger Zeit die Notwendigkeit der Renaturierung zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit, der Durchgängigkeit und der Schaffung von Lebensraum für Fauna und Flora erkannt. (mehr …)


Rückbau von 3 Indewehren bei Eschweiler/Weisweiler – Renaturierung unter schwierigen Randbedingungen 

Den Vortrag von Dipl.-Ing. Frank Platzbecker “Rückbau von 3 Indewehren bei Eschweiler/Weisweiler – Renaturierung unter schwierigen Randbedingungen” anlässlich des 2. Aachener Softwaretages in der Wasserwirtschaft am 04.03.2009 können Sie hier herunterladen.


Sanierung der Oberflächendichtung der Staumauer des Kronenburger Sees 

REFERENZPROJEKT GEWÄSSER

Sanierung der Oberflächendichtung der Staumauer des Kronenburger Sees

Sanierung der Oberflächendichtung der Staumauer des Kronenburger Sees     Sanierung der Oberflächendichtung der Staumauer des Kronenburger Sees     Sanierung der Oberflächendichtung der Staumauer des Kronenburger Sees     Sanierung der Oberflächendichtung der Staumauer des Kronenburger Sees    Sanierung der Oberflächendichtung der Staumauer des Kronenburger Sees

Download als PDF

Zeitraum:
Planung & Ausschreibung: Juni 2014 – August 2015
Baumaßnahme: August 2016 – Oktober 2016

Auftraggeber:
Zweckverband Kronenburger See

Projekt:
Die Stauanlage Kronenburger See wurde in den Jahren 1973-1979 als Steinschüttdamm mit Oberflächenabdichtung aus Asphaltbeton hergestellt und 1976 in Betrieb genommen.
Die Stauanlage Kronenburger See, bestehend aus der Vorsperre, der Hauptsperre und dem Speicherraum (2,7 Mio. m³) liegt im Tal der Kyll am westlichen Rand der Eifel. Die Vorsperre befindet sich in Rheinland-Pfalz, die Hauptsperre in Nordrhein-Westfalen. Der Staudamm ist ein 19 m hoher und 325 m langer Erddamm. Die Stauanlage wurde mittels einer Außenhautabdichtung aus Asphaltbeton abgedichtet. Die Hauptsperre ist ein Steinschüttdamm mit einer Asphaltaußendichtung. Die Steinschüttung besteht aus Sandstein mit Kantenlängen von 50 – 60 cm. Im zentralen Kernbereich des Dammes ist mangels Steinschüttmassen eine Zone aus Überlagerungsboden (Auelehm) eingebaut.
Neben dem primären Ziel des Hochwasserschutzes hat sich der See und seine Umgebung in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen  Freizeit- und Erholungsstandort und somit zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor hat in der strukturschwachen Nordeifel entwickelt.
Die Materialuntersuchungen der letzten Jahre stellten jedoch altersbedingte Mängel und Schäden an der Asphaltmastix sowie den luftberührenden Flächen der Asphaltdichtungsschicht fest. Daraufhin beschloss der Zweckverband Kronenburger See die Sanierung der Oberflächenabdichtung (Abfräsen der Mastix und von Teilflächen der Dichtung, Aufbringen einer neuen Dichtung und Mastix sowie weitere Maßnahmen an Nebenanlagen im Herbst 2016). Mit der Planung und Ausschreibung wurde das Ingenieurbüro H. Berg & Partner GmbH, Aachen beauftragt. Die Sanierungsarbeiten führte die Fa. STRABAG International GmbH durch.

Umfang der Sanierungsarbeiten am Damm:

Vorbereitende Arbeiten:

  • Tragsicherheitsnachweis
  • Pumpversuche
  • Materialuntersuchungen: Entleerung der Hauptsperre, Bohrkernuntersuchungen, Bestandsgutachten

Alternativuntersuchungen zur zusätzlichen Abdichtung mit einer Kunststoffdichtungsbahn

Sanierung der Asphaltdichtung:

  • Flächenhafte Sanierung, neue Deckschicht und Mastix (ca. 7.200 m²)
  • Schließen der Asphaltdichtung an der Dammkrone
  • Rissesanierung Kronenstraße
  • Stabgitterzaun zur Unfallverhütung von 450 m Länge
  • Fugenschließen Steinsatz Hauptsperre
  • Verkürzung Gitterrostanlage zur besseren Rechenreinigung und Ersatz defekter Gitterroste
  • Betonsanierung Flügelwand
  • Fortführung des Wartungswegs an der Südseite

Leistungen des Ingenieurbüros H. Berg & Partner GmbH:
Begleitung der vorbereitenden Arbeiten, Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Ausschreibung, Bauleitung der Sanierungsarbeiten

Ergebnis / Nutzen / Erfolg:
Die Sanierungsmaßnahmen, die ca. alle 30 bis 40 Jahre einmal vorgenommen werden müssen und nur in einem zeitlich begrenzen Rahmen durchführbar sind, dienen dem primären Ziel des Hochwasserschutzes für die Ortschaft Kronenburg in Nordrhein-Westfalen und die flussabwärts in Rheinland-Pfalz gelegenen Verbandsgemeinden. Seit der Inbetriebnahme im Jahr 1976 wurden in den vergangenen vier Jahrzehnten Hochwasserschäden am Ober- und Mittellauf der Kyll nachhaltig verhindert.

Kosten:
Die Baukosten betrugen 1,33 Mio. €.
Die Auftragssumme von brutto 1,45 Mio. € konnte somit um 8 % unterschritten werden.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Helmut Berg
E-Mail: h.berg@bueroberg.de

Download als PDF

 


Datenschutz