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ABWASSER: Erweiterung und Umbau der Gruppenkläranlage Irsental 

REFERENZPROJEKT ABWASSER

Erweiterung und Umbau der Gruppenkläranlage Irsental

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Zeitraum:
Projektierung und Planung: 2005 – 2007
Baumaßnahme: 12/2007 – 03/2009

Auftraggeber:
Verbandsgemeindewerke Arzfeld
http://www.vg-arzfeld.de

Projekt:
Die seinerzeit – wie damals üblich – nur für den Kohlenstoffabbau ausgelegte und bemessene Anlage (Inbetriebnahme 1980, ausgelegt damals für 2.775 EW) war bedingt durch den bereits in 2002 erfolgten Anschluss der Ortsgemeinde Jucken (die alte mechanische Kläranlage Jucken wurde aufgelassen) und des Ortsteiles Steinrausch (mit Ferienhaussiedlung) ausgelastet. Die Anlage war als veraltet und sanierungsbedürftig anzusehen. Der Energiebedarf der Anlage war unverhältnismäßig hoch.
Auch wegen anstehender Reparaturarbeiten hinsichtlich der teilweise schlechten Bausubstanz und der notwendigen Erneuerung von maschinen- und elektrotechnischen Anlagenteilen war seit Jahren akuter Handlungsbedarf gegeben.
Umfangreiche Umbauten und Erweiterungen sowohl im mechanischen als auch im biologischen Teil der Kläranlage, wie z. B. Neubau eines Regenüberlaufbecken (V = 320 m³), Erneuerung der mechanischen Vorreinigung aus Rechenbauwerk und belüftetem Rundsandfang, Umbau und Nutzung der SBR-Reaktoren zu einem Belebungsbecken mit simultaner aerober Schlammstabilisierung, Errichtung eines neuen Schlammspeichers, Neubau einer Nachklärung, als auch entsprechende mess- und reglungstechnische Maßnahmen (MSR-Technik) sind nun durchgeführt worden.

Kurzbeschreibung:

  • Ausbaugröße: 2.600 EW (max. im Sommerlastfall)
  • Bau eines Rechengebäudes mit Rechenanlage, Rechengut-wäsche und integriertem Sandfang als Kompaktanlage
  • Umbau der vorhandenen SBR Reaktoren zu einer zweistraßigen Belebung mit simultaner aerober Schlammstabilisierung
  • Reduzierung des Energiebedarfs um 60 % durch Umstellung auf feinblasige Druckbelüftung
  • Neubau einer Nachklärung mit Balkenräumer und Ablaufmessschacht
  • Erweiterung des vorhandenen Regenüberlaufbeckens auf
    300 m³ Volumen und Ausrüstung mit einem automatischen Strahlreiniger
  • Klärschlammvererdungsanlage 1.400 m² Beetfläche
  • Neuherstellung der kompletten Schaltanlage mit Mess- und Regeltechnik
  • Bau eines Schlammsilos 525 m³ Nutzinhalt
  • Neubau einer Brauchwasseranlage mit Speicherzisterne, Druckkessel und Leitungssystem
  • Betonsanierung als Schadstellensanierung und vollflächige Beschichtung der Belebungsbecken mit einer sulfatbeständigen Dichtschlämme

Leistungen des Ingenieurbüros H. Berg & Partner GmbH:

  • Planung, Ausschreibung und Bauleitung des baulichen, verfahrenstechnischen und elektrotechnischen Teils
  • Unterstützung bei der Inbetriebnahme

Zur Aufrechterhaltung des laufenden Kläranlagenbetriebes wurden die Arbeiten schrittweise zeitversetzt ausgeführt. Die Tief- und Rohbauarbeiten wurden im Dezember 2008 abgeschlossen. Die Maschinen- und Elektrotechnische Ausrüstung erfolgte ab Mai 2008. Im März 2009 wurde abschließend die “neue“ Biologie in Betrieb genommen. Die wasserbehördliche Abnahme erfolgte am 23.06.2009.

Ergebnis / Nutzen / Erfolg:
Mit dem nun abgeschlossenen Bau und Betrieb einer zentralen Klärschlammvererdungsanlage (KSVE) als Bestandteil der Gruppenkläranlage wird eine sowohl ökologische als auch ökonomisch günstige Klärschlammbehandlung und -verwertung für den dortigen Entwässerungsbereich längerfristig sichergestellt. Der Energiebedarf der Kläranlage konnte um 2/3 gesenkt werden.

Kosten:
Die Gesamtkosten betragen ca. 1,98 Mio. € brutto.

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Am Anfang war das Wort – Projekt gegen zu viel Fremdwasser im Kanalnetz 

Den Artikel von Dipl.-Ing. Petra Heinrichs-Stalitza in “Der Gemeinderat” (7-8/2009) können Sie hier herunterladen.


Auf gerichtsfester Grundlage – Getrennter Gebührenmaßstab für Schmutz- und Regenwasser in der Nordeifel 

Den Artikel “Auf gerichtsfester Grundlage – Getrennter Gebührenmaßstab für Schmutz- und Regenwasser in der Nordeifel” von Dipl.-Ing. Petra Heinrichs-Stalitza in “Der Gemeinderat” (9/2008) können Sie hier herunterladen.


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Der Erste im Land – Sauberes Badewasser für den Kronenburger See: Hallschlag erhält Retentionsbodenfilter 

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Im Rahmen des Symposiums „Grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch in der Kanalinstandhaltung“ hielt Dipl.-Ing. Christian Broich einen Vortrag zum Thema „Vorbereitung des Auftraggebers bei Kanalsanierungsausschreibungen in Deutschland, Belgien und Luxemburg“. Der Vortragsschwerpunkt lag hier bei der Linerstatik. (mehr …)


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